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Bakterienhimmel Spülschwämme

So verkeimt sind unsere Küchenschwämme wirklich...!
Irgendwo liegt bei jedem von uns so ein Schätzchen in der Ecke, im Schrank, in oder unter der Spüle. Aber wie lange schon? Und wie viele Bakterien beherbergt er wirklich? Dafür hat sich stern TV diese Woche besonders interessiert.

Wie gut ist es, wenn man eine Spülmaschine besitzt. Da kommt der Spülschwamm wesentlich seltener zum Einsatz. Doch sauberer ist er deshalb meist nicht. Wer seinen Spülschwamm sich selbst überlässt und ihn selten wechselt, beherbergt mit ihm Milliarden von Bakterien. Das gilt umso mehr, je häufiger er zum Einsatz kommt. Soweit, so bekannt, denken sich jetzt die meisten. Dass Spülschwämme wahre Keimschleudern sind, ist nicht neu. Genau deshalb bemühen wir uns ja um Keimfreiheit: Wir waschen Lappen und Schwämme in der Waschmaschine, brutzeln sie in der Mikrowelle, erhitzen sie im Backofen oder kochen sie gründlich aus. Langfristig hilft das allerdings nicht, besagt eine aktuelle Studie der Hochschule Furtwangen: Mit der Zeit vermehren sich die bedenklichen Bakterien dadurch nämlich umso mehr.

So viel Plastik schwimmt in unserem Trinkwasser

BILD ließ sechs Proben in Deutschland nehmen und analysieren: Fünf davon enthielten Plastik

Das beunruhigende Ergebnis: Nur eine deutsche Probe war plastikfrei.
Besonders belastet ist das Wasser in Beirut und den USA. Hier enthielten 94 Prozent der untersuchten Proben Mikroplastik. In Indien waren es 82 Prozent, in Uganda 81 Prozent. Europa hat das sauberste Wasser, hier waren nur 72 Prozent belastet.

Mit Superfasertüchern Kosten sparen

Die beiden Ex-Skifahrer Reinfried Herbst und Manfred Pranger haben in ihrer aktiven Zeit ein Superfasertuch entdeckt, das nur mit Wasser bakterienfrei reinigt. Das Geheimnis ist die Silberfaser. Aus persönlicher Überzeugung empfehlen sie dieses Tuch nun auch Gemeinden für die Reinigung ihrer Gebäude.

Superfaser-Tücher:

"Äußerst begeistert", "nur positive Erfahrungen", "sehr zufrieden" - so sind die Reaktionen aus den meisten Gemeinden, die Mitte November das Superfaser-Testpaket gewonnen haben. Der Test zeigt: Besonders gut funktionieren die Tücher auf glatten Oberflächen.

Mitte November haben wir auf Kommunalnet zehn Testpakete der Microclean Superfasertücher verlost. Sie versprechen ein bakterienreines Putzergebnis ganz ohne Putzmittel. Je nach Lieferdatum hatten die Gewinner-Gemeinden nun zwei bis drei Wochen Zeit, die Tücher auszuprobieren. Und die haben die meisten fleißig genutzt: Büro, Kindergarten, Tourismusbüro, Küche, Sanitärbereiche, Fenster - die Einsatzgebiete waren vielfältig. Das erste Resümee nach der kurzen Zeit: Die Tücher eignen sich für alle glatten Oberflächen, weniger gut für raue Oberflächen wie Holz.

STUDIE IN 30 EU-LÄNDERN

Alarmierende Zahlen:
Jährlich ziehen sich insgesamt 2,6 Millionen Patienten Krankenhausinfektionen zu, 91 000 sterben daran!

Zu den häufigsten Krankenhausinfektionen gehören Lungenentzündungen, Sepsis (Blutvergiftung) sowie Harnwegs- und Wundinfektionen, wie die Forscher im Fachblatt „Plos Medicine“ berichten.

Krank durch das Krankenhaus

Eigentlich sollten Krankenhäuser gesund machen. Doch pro Jahr infizieren sich in Europa 2,6 Millionen Menschen im Spital. Rund 90.000 von ihnen sterben laut einer neuen Studie an den Folgen.

Lungenentzündungen, Sepsis (Blutvergiftung) sowie Harnwegs- und Wundinfektionen zählen zu den häufigsten Infektionen, die sich Patienten bei einem Krankenhausaufenthalt zuziehen. Ein Drittel der Krankenhausinfektionen gilt als vermeidbar - zum Beispiel durch bessere Hygiene.

GROSSER GREENPEACE-CHECK

Diese Fisch-Produkte sind mit Chemikalien belastet..
Greenpeace hat 54 Fisch-Produkte getestet und in 45 Produkten Rückstände der Chemikalie Ethoxyquin festgestellt. Seit 2011 ist Ethoxyquin als Pflanzenschutzmittel in der Europäischen Union und in der Schweiz nicht mehr zugelassen.

Weihnachtszeit ist Schlemmerzeit. Und bei vielen Familien kommt zum Fest traditionell Fisch auf den Tisch. Aber die Lust darauf könnte einem vergehen, wenn man sich die Testergebnisse von Greenpeace anschaut. Die Umweltschutzorganisation hat 54 Fischprodukte aus dem Supermarkt und dem Discounter (Lachs, Forelle, Dorade, Wolfsbarsch) ins Labor gegeben und auf das Pflanzenschutzmittel Ethoxyquin getestet.

Bakterienschleuder Handy

Das Smartphone ist laut neuen Untersuchungen eine große Bakterienschleuder, bis zu zehnmal mehr Keime als auf einer Klobrille können sich darauf tummeln. Regelmäßige und richtige Reinigung hilft vor allem in der Schnupfenzeit.

In der Abwasch, dem Kühlschrank oder auf der Küchenarbeitsfläche tummeln sich mehr Bakterien und Keime als auf einer Toilettenbrille. Neue Untersuchungen der englischen Universität Guildford haben für Handynutzer schlechte Nachrichten gebracht: Auf keinem Alltagsgegenstand krabbeln, nisten, leben und vermehren sich so viele Bakterien und Keime wie auf dem Handy. Das Mobilgerät beherbergt laut Studie mehr Keime als eine übliche Klobrille, und zwar bis zu zehnmal so viel.

HOTELKETTEN IM UNDERCOVER-CHECK!

8 von 10 Hotelzimmern mit Keimen belastet!
Online-Buchung, Freundlichkeit – und wo Milben und Bakterien lauern...

OP gelungen, Patient tot – Lebensgefahr durch neue Krankenhauskeime

Jahr für Jahr infizieren sich rund eine Million Patienten in Deutschland an Krankenhauskeimen. Bis zu 40.000 Menschen sterben daran, so die Schätzung der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene. Die Gefahr wächst durch neue Keime, gegen die kein Antibiotikum hilft. Mediziner und Gesundheitspolitiker schlagen Alarm.

Warum sich Krankenhauskeime verbreiten können
Der Blick hinter die Kulissen unserer Krankenhäuser zeigt ein erschreckendes Bild: Tagtäglich werden die gesetzlichen Vorschriften missachtet – und alle Beteiligten wissen das. "Wir verstoßen gegen das Gesetz", so sagt uns ein leitender Krankenhausarzt, "weil es zu wenig Pflegepersonal gibt, um die wichtigen Hygienevorschriften auch einzuhalten."